A rough hack to make your fediverse account discoverable via your e-mail address. I made that in 2022, but switched it off again (it clashed with the ActivityPub plugin in WordPress). Since I got asked now how I did that, I put up this description.

On your e-mail domain name, make a folder well-known (here zylstra.org)
In that folder make a file with the name webfinger (no file extension).
In that file put a text like below.


<?php if ($_GET["resource"]) { $vraag = $_GET["resource"]; } if ($vraag=="acct:blog@zylstra.org") { ?> {"subject":"acct:ton@m.tzyl.eu","aliases":["https://m.tzyl.eu/@ton","https://m.tzyl.eu/users/ton"],"links":[{"rel":"http://webfinger.net/rel/profile-page","type":"text/html","href":"https://m.tzyl.eu/@ton"},{"rel":"self","type":"application/activity+json","href":"https://m.tzyl.eu/users/ton"},{"rel":"http://ostatus.org/schema/1.0/subscribe","template":"https://m.tzyl.eu/authorize_interaction?uri={uri}"}]} <?php } ?>

You see that the code ‘catches’ the request sent to it from some fediverse server, asking about the account name blog@zylstra.org. That is an email address and not a real account. However the script responds to that with some JSON that corresponds to my actual Mastodon account. That way your fediverse account can be discovered by search for an email address you have for someone.

In reply to Kann man die Twitter-Uhr zurückstellen? Zum Bluesky-Hype im österreichischen Journalismus by Heinz Wittenbrink

Du hast denke ich recht Heinz das der Umzug von Journalisten in Richtung Bluesky eine verpasste Chance ist. Aber nicht nur für die Journalisten selbst als individuelle Professionals. Ich verstehe nicht warum Zeitungen und Medien nicht selbst eine kleine Fediverse-Instanz ins Leben rufen. Damit kann man direkt und unangreifbar die Authentizität eines Accounts belegen, da sie verbunden ist mit der eigenen Internetdomäne. Sowie zB hier in den Niederlanden der Mastodon Server der Verwaltung auf social.overheid.nl läuft, und overheid.nl die Domäne ist für alle Verwaltungsinformationen. Strategisch ist eine verpasste Chance mMn das Zeitungen das Potential für Handlungsfreiheit im offenen Web nicht beachten, und das den einzelnen Reportern als Wahl überlassen. Obwohl man sich regelmässig darüber beklagt das BigTech ihnen Handlungsfreihet wegnimmt (sowohl bei online Äusserungen wie bei Werbung und Besucherzuleitung über Suchmashinen). Man erinnert sich anscheinend nicht das es Journalisten und Politiker waren die Twitter über die Tech-Szene hinaus groß gemacht haben als Nachrichtenquelle, und verpaßt jetzt diese (vierte?) Macht anzuwenden, und verliert sich aufs neue in einen Silo betreut von Miljardäre, VCs und Crypto-bros. Nur weil freier Zugang und hypothetische Federation (pinky promise) über den Eingang steht. Tech geht immer schneller wie man sagt, und ich nehme an das diese Beschleunigung auch eine schnellere Enshittification (Verscheißifikation?) bedeuten wird. In den Niederlanden gibt’s die Initiative Public Spaces, gestartet durch öffentlichen Medien und in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen die ein offenes Web und öffentlicher Diskurs stärken wollen. Mit praktischen Mitteln, eine jährliche Konferenz usw. bringen die das voran. Vielleicht ist es möglich da auch in .at was zu bewegen, so wie du das in 2008 mittels dem Politcamp auch bez. politische online Kommunikation getan hast.

Die Gruppe, die jetzt zu Bluesky gewechselt ist, wäre sicher in der Lage, Einrichtung und Betreuung eines kleinen Mastodon-Servers zu organisieren. Ich weiss aus den Erfahrungen bei graz.social, dass der Aufwand überschaubar ist. Es gibt in Österreich Organisationen wie den Presseclub Concordia, die die Trägerschaft übernehmen könnten.

Heinz Wittenbrink